LADAKH United Colours of Himalaya
Überlandfahrt von Delhi nach Leh Klosterfest in Hemis Lamayuru Trek
Reisebericht 30.06. - 22.07.08
VorwortUrsprünglich war diese Reise bereits im September 2007 geplant. Ab Mitte September ist die Durchquerung des Himalaya über den 5.330 m hohen Taglang La jedoch nicht mehr möglich, so dass ich diese Idee aufgeben musste.
Der Zufall wollte es, dass unsere Nepalkunden aus Düsseldorf eine solche Reise im Sommer planten. Dies war die günstige Gelegenheit, diese Reise zu organisieren. Als Abreisetag wurde einvernehmlich der 30.06.08 festgelegt, ein Tag nach dem Finale der Fußball EM.
© Klaus Töpfer HIMATREK Gelsenkirchen, Juli 2008
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01. Tag - 30.06.2008
Mit der Regionalbahn treffe ich fahrplanmäßig am Flughafen Düsseldorf ein. Von dort transportiert mich der „Sky Train“ bis zur Endstation, Terminal C. Lang ist es her, dass ich von Düsseldorf in Richtung Himalaya startete. Letztmalig mit der TRANSAVIA ab Amsterdam und dem KLM-Zubringer von Düsseldorf vor 7 Jahren. Mir bleibt genügend Zeit zur Orientierung und ich finde den Schalter der EMIRATES, noch bevor meine Mitreisenden eintreffen. Elisabeth und Emil, wegen ihrer Nachnamen Tobias Tobies genannt, Christa, Dieter, Susanne und Lothar waren vor 2 Jahren mit HIMATREK im Langtang unterwegs. Neu dabei sind Marga und Klaus. Geduldig warten wir vor dem Check-in-Schalter. Wir stehen in der falschen Reihe, denn vor uns können 3 Australien-Reisende aus technischen Gründen nicht abgefertigt werden. Schließlich werden wir am Nebenschalter unser Gepäck los. Es folgt die übliche Sicherheits- und Passkontrolle. Nun beginnt der Urlaub, auf den wir gemeinsam im Bristo anstoßen.
Alarm! Alle werden aufgefordert, das Terminal zu verlassen: Sicherheitsüberprüfung! Eine Fluchttür, die ständig geschlossen sein sollte, steht offen. Ist da jemand unbefugt eingedrungen? Also zurück marsch, marsch. Warten. Gemeinsam mit einigen hundert Passagieren stehen wir geduldig vor der Glaswand vor dem Abflugbereich. Endlich, nach gut einer halben Stunde folgt die Entwarnung. Es geht von vorne los: Sicherheitscheck, Passkontrolle und dann gleich zum Boarding. Mit einer Stunde Verspätung hebt der A 330 nach Dubai ab. | |||||||||
02. Tag - 01.07.2008
Landung in Dubai. Nachdem die Uhren vorgestellt sind, ist Mitternacht vorbei. In der riesigen langen Abfertigungshalle des neu erbauten und angeblich modernsten Airports der Welt vertreiben wir uns die auf knapp 4 Stunden verkürzte Aufenthaltzeit bis zum Weiterflug nach Delhi.
Mit der größten Boing, der B 777 heben wir bei beginnender Morgendämmerung ab. Eine lange schlaflose Nacht liegt hinter uns und während des 3 ½-stündigen Fluges nach Delhi fallen allen die Augen zu.
In Delhi begrüßen uns neben Kunga, dem örtlichen Vertreter von LADAKH TRAVEL, mehr als 40° C Hitze und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Wir sind froh, als wir den klimatisierten Bus besteigen können. Hitze und Müdigkeit fordern ihr Tribut. Nachdem ein paar EUR in indische Rupien umgetauscht sind, beenden wir die kleine Rundfahrt durch Delhi in einem gemütlichen Restaurant, wo das erste indische Menü auf uns wartet.
Vergeblich halten wir auf dem Bahnsteig nach jemandem Ausschau, der uns zum gebuchten Hotel bringt. Erst ein Anruf im Hotel führt den Fahrer zu uns, der auf dem Parkplatz vor dem Bahnhof auf uns wartet. Mann hätte es wissen müssen. Die Fahrt zieht sich, bis wir endlich den Hotel-Sektor erreicht haben. Es ist bereits 21 Uhr, als wir uns zum indischen Abend-Dinner treffen. | |||||||||
03. Tag - 02.07.2008
Nach einer angenehmen Nacht erfreue ich mich zum Frühstück eines deftigen Masala(Gewürz)-Omlets. Vor dem Hotel heißt uns bereits am frühen Morgen die schwüle Hitze willkommen. Nichts desto trotz ist die Besichtigung des Rock Garden einmalig und lohnenswert. Das etwa 10 Hektar große Landschaftskunstprojekt wurde Mitte der 60er Jahre von Nek Chand als eine Art Gegenwelt zur modernen Planstadt gestaltet.
Kurz vor Mittag starten wir zur Fahrt nach Manali. Eine gewaltige Strecke von 380 km liegt vor uns. Auch dauert es eine Weile, bis das weitläufige Chandigarth hinter uns liegt. Dichter Verkehr auf den Straßen verhindert ein rasches Fortkommen.
Nachdem ich heute morgen verzweifelt meinen Reisepass suchte, den ich versehentlich gut in meiner Utensilienbox versteckt hatte, ist nun der Schlüssel für das Schloss an meinem Koffer verschwunden. Erst mit Hilfe des Hotelboys, einer schweren Rohrzange und Eisensäge gelingt es gemeinsam das winzige Vorhängeschlösschen zu knacken. Deutsche Qualität oder „Made in China“? | |||||||||
Manali liegt in einer Höhe von 1.926 m am Rande des Himalya. Die Stadt ist aufgeteilt in das heutige moderne Markt- und Touristenzentrum Manali und das ursprüngliche Old Manali, malerisch auf einem Hügel gelegen mit Obstgärten, traditionellen Stein- und Lehmhäusern. Manali ist auf Grund des milden Sommerklimas und seiner berühmten Tempel vor allem Zielort für indische Touristen.
Erst abends ab 18 Uhr öffnen die Geschäfte im Zentrum Manalis. Die Durchgangsstraße ist nun für den Verkehr gesperrt. Auch aus den umliegenden Dörfern kommen die Einheimischen zum Einkaufen. Bauern aus der Umgebung bieten frisches Ost und Gemüse feil. Es herrscht ein buntes Treiben. Mit den vielen indischen Touristen schlendern auch wir durch die Straßen mit ihren vielfältigen Angeboten, Geschäften, Restaurants und Imbissbuden. Es ist eine günstige Gelegenheit, sich mit einigen Dingen für die morgige Weiterfahrt einzudecken.
Gerade haben wir uns zum Abendessen versammelt, als ein bekanntes Gesicht auftaucht. Stenzing steht vor mir. Welch eine freudige Überraschung. Stenzing, unser Guide der uns im vergangenem Jahr während des Homestay-Trekking begleitete, wird uns auch in den kommenden Tagen betreuen. Nach 17 Stunden Fahrt mit dem Taxi ist er heute von Leh hierher gefahren. Morgen werden wir mit zwei Fahrzeugen aufbrechen.
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05. Tag - 04.07.2008
Wieder rollen die Räder. Das Gepäck ist wetterfest auf den Dächern der beiden Toyota verstaut. Mit mir haben es sich Susanne, Lothar und die Tobies im geräumigen Fahrzeug bequem gemacht. Der Rest unserer Gruppe hat im zweiten Fahrzeug mit Stenzing Platz genommen. In langen Serpentinen, durch eine herrlich grüne Gebirgslandschaft, vorbei an rauschenden Bächen und Wasserfällen schlängelt sich Straße zum knapp 4.000 m hohen Rothang La hinauf. Klimatisch fungiert dieser Pass als Wetterscheide. Der vom indischen Subkontinent heranziehende Monsun regnet hier ab. Hier endet auch das indische Wintersportgebiet. Bereits in Manali können die Temperaturen im Winter bis auf minus 20° C sinken. Aber auch im Sommer ist der Pass ein beliebtes Ausflugziel. Kioske und Imbisse säumen die Strecke bis hinauf zu den letzten Schneeresten, auf welchen Kinder tollen und in überdimensionalen Schlitten rodeln können. Dieses Gebiet braucht keinen Vergleich mit den Alpen zu scheuen. Nur gibt es hier noch keine Skilifte. Man fährt mit dem Auto oder lässt sich fahren.
Jenseits des Passes lassen wir den Ferienrummel hinter uns. Die seit Manali im Ausbau befindliche Straße, es ist die Hauptverkehrsader nach Ladakh und strategisch von großer Bedeutung, führt hinunter in das Lahaul-Tal. Die Vegetation wird spärlicher, das Tal enger auf dessen Grund der Chandra tost. Nur kleine, einsam gelegene Gehöfte säumen den Weg. Unablässig bläst ein heftiger Wind von Süd nach Nord, so wie ich es noch vor ein paar Wochen am Kali Ghandaki erlebte (siehe Reisebericht Mustang 2008). Am Zusammenfluss von Chandra und Bhaga zum Chenap führt die Schotterpiste hinauf nach Keylong (3.100 m). Wir befinden uns bereits auf buddhistischem Gebiet und kehren für die nächsten 4 Nächte im Gasthof „Tashi Delek“ ein. Dort wird uns im Restaurant ununterbrochen der Sound der „Tibetan Incantations“ mit seinen Mantras „Om Mani Pdamie Hum“ in zwei Varianten und das „Mantra of Avalokiteshvara“ zur Meditation animieren. | |||||||||
06. Tag - 05.07.2008
Auf der gegenüberliegenden Talseite befindet sich das Kloster Kardong (3.300 m), unser heutiges Ziel. Hin nehmen wir den bequemeren Weg, lassen uns bis zu einer kleinen Siedlung unterhalb des Klosters fahren. Von dort sind nur noch etwa 150 Höhenmeter auf bequem ausgebautem Weg aufzusteigen. Das Murmeln der Mantras klingt uns entgegen. Noch rechzeitig zur morgendliche Puja treffen wir ein. Platz nehmen, Beine falten, Augen schließen, dem Gemurmel der Mantras lauschen, abschalten, meditieren.
Durch herrlich duftende und blühende Wiesen führt der Weg teilweise durch Weidenhaine hinunter zum rauschenden Bhaga. Über uns strahlt die Sonne vom königblauen Firmament. Wie im Gebirge üblich, geht es nach Überquerung des Flusses wieder bergan. Leider hier auf einem betonierten Weg der schließlich an kleinen Terrassenfeldern vorbei führt, auf denen Bäuerinnen mit dem Pflücken der Erbsen beschäftigt sind.
Die zweite Hälfte des Tages dient dem Faulenzen, auch zur rechten Zeit, denn wir sind nun schon volle 5 Tage auf Achse. Gerade habe ich es mir auf dem Balkon bequem gemacht, ziehen von Süden her dunkle Wolken auf. Wenig später entlädt sich ein heftiges Gewitter. Erst am Nachmittag klart es wieder auf. Im Ort finde ich einen kleinen Internet-Laden. Melde mich daheim und sende Grüße nach Nepal. | |||||||||
07. Tag - 06.07.2008
Es regnet. Flussabwärts des Chandra verläuft die Fahrt durch ein wildromantisches Tal, welches wir nur erahnen können. Tief hängen die Wolken herab, alles erscheint grau in grau. Schließlich erreichen wir den Triloknath-Tempel in Tunde, eine Pilgerstätte sowohl für Buddhisten als auch Hindus. Unsere Fahrer und Stenzing sind etwas nervös. Der heutige Dauerlegen könnte von den steilen Berghängen einen Erdrutsch auslösen und die recht schlechte Straße auf Stunden, wenn gar Tage blockieren. Also weiter zum Tempel nach Udaipur, ebenfalls ein buddhistisches und hinduistisches Heiligtum.
Am Nachmittag kommt endlich die Sonne zum Vorschein. Allgemeiner Aufruf zum Aufbruch zum Kloster Shashur, oberhalb von Keylong gelegen.
Zum Abendessen lassen wir uns wieder das sehr gut zusammen gestellte tibetische Menü des Hauses, begleitet non immer ertönenden Mantras, schmecken. Nur die heute gereichte Nachspeise, in Zuckerwasser eingelegte Weichkäse-Kugeln entspricht absolut nicht unserem Geschmack. | |||||||||
Ein harter Tag. Die angekündigte 8-stündige Wanderung entpuppt sich als recht anstrengende Trekkingtour über den 4.300 m hohen Rangcha Gali mit 1.000 m Aufstieg und 1.100 m Abstieg hinunter nach Gondhala (3.162 m). Jedenfalls war diese Tour zu diesem Zeitpunkt schon nahe an der Grenze meiner persönlichen Leistungsfähigkeit. Eine recht gute Kondition ist Voraussetzung, um diesen Gondhala-Trek zu meistern. Hier auch gleich der Hinweis, dass Höhenangaben teilweise auf eigene Messungen beruhen. Die Angaben in Reiseführern und diversem recht schlechten Kartenmaterial über Nordindien und Ladakh weisen Höhenunterschiede von mehr als 200 m auf.
Nun zur Tour. Da auch Stenzing bei diesem Unternehmen Neuland betritt, wird uns Amar, ein Guide aus Keylong begleiten. Wir wollen recht frühzeitig aufbrechen und das Mini-Frühstück ist für 6 Uhr geordert. Zum zweiten Frühstück hat uns Amar in sein Haus nahe dem Kloster Khardong eingeladen. Wieder nutzen wir die Möglichkeit zur Fahrt hinauf. Auf dem schmalen in die steile Felswand quasi hinein gemeißelten Fahrweg drängen wir uns mit den Toyotas irgendwie an den Schafherden vorbei, die zu den Weiden aufgetrieben werden. Schließlich erreichen wir Amars Haus. Der freundlichen Begrüßung folgt die Einladung in das Wohnzimmer. Milchtee, Chapati, ... werden zum Frühstück gereicht. Gut gesättigt machen wir uns auf den Weg.
Nur ein paar Tropfen treffen uns während des weiteren Abstiegs bis hinunter nach Gondhala. Die letzten Meter scheinen kein Ende nehmen zu wollen. Klar, unsere Fahrer warten, wie soll es auch anders sein, am tiefsten und weit entferntesten Punkt. Nach einer geruhsamen Kaffeepause scheint auch schon wieder die Sonne. Zurück geht die Fahrt nach Keylong, wo wir von Amar Abschied nehmen. | |||||||||
09. Tag - 08.07.2008
Heute steht die Durchquerung des Himalaya bevor. Hinter Keylong windet sich die Straße entlang des Bhagda nach Darsha. Das enge Tal weitet sich und dem Bhagda steht ein weites Flussbett zur Verfügung. Nachdem die Formalitäten am Kontrollposten Garja Dhaba erledigt sind, führt die Straße in tiefe Täler hinein. Beidseitig erheben sich gewaltige Massive. Gesteinswände, entstanden in Urzeiten, zeigen in verschiedenen Farben Millionen Jahre Vergangenheit unseres Planeten.
Die Aussicht vom Bralacha La (4.845 m) ist grandios. Auf dieser Passhöhe treffen sich die Karawanenwege von Zanskar, Spiti, Lahaul und Ladakh. Ebenso ist es Quellgebiet der Flüsse Bhaga, Chandra und Yunan. Die große Kette des Himalaya ist überquert. Hinunter geht es nun nach Sarchu (4.130 m).
Hier stehen in einem weitläufigen grünen Hochtal die Zelte des Goldrop Camp, unser Quartier. Den Nachmittag genießen wir in dieser malerischen Hochebene. Wer in dieser Höhe genug Kondition übrig hat, ist beim Volley Ball dabei. Auf den saftigen Wiesen, direkt hinter den Zelten tummeln sich die Murmeltiere. Ein Spaziergang zum naheliegendem Canyon des Tsarap ist allemal Pflicht. Inmitten der flachen Wiesenlandschaft mit ihren blühenden Blumen, stürzen urplötzlich Felswände steil hinab. Drunten im zerklüfteten Tal, windet sich der zu dieser Jahreszeit fast ausgetrocknete Fluss.
Nach einem vielseitigem Buffet im Zeltrestaurant ziehen wir uns in die Komfortzelte mit fließend Wasser und WC zurück. Die erste Nacht in über 4.000 m Höhe. Durch unsere langen Aufenthalt in Keylong und aufgrund der durchgeführten Wanderungen/Touren bis hinauf auf 4.300 m haben wir alle keinerlei Probleme mit der Höhe. | |||||||||
10. Tag - 09.07.2008
Heute stehen uns etwa 10 -12 Stunden Fahrt bevor. So ertönt der Weckruf bereits mit Sonnenaufgang. Die ersten Strahlen überwinden den östlichen Bergkamm und tauchen die gegenüber liegenden kargen Felswände in goldenes Licht. Als sich ein paar morgendliche Wolkenschleier bilden, entwickelt sich ein phantastisches Spiel aus Licht und Schatten.
Nach kurzer Fahrt überqueren wir den Tsarap und überschreiten die Grenze zur Provinz Ladakh. Die Landschaft erscheint noch imposanter, gewaltiger und vielseitiger als gestern. Die Natur zeigt sich in seiner ganzen Erhabenheit. Gesteinschichten in unzähligen Variationen, Formen und Farben ragen steil hinauf. Die holprige Straße führt im Zickzack hinauf auf 5.030 m. Mit uns unterwegs sind Kolonnen von LKWs, meist Tanklastwagen, die sich im Schneckentempo hinauf quälen. Trotz der Wärme gilt es beim Überholvorgang schnellstens die Fenster zu schließen. In den stinkenden, schwarzen Abgaswolken möchten wir nicht ersticken. Auch nicht pechschwarz vom Ruß werden. Eine gesunde Sonnenbräune reicht. Ja, auch in dieser Höhe erreicht die Temperatur im Sommer deutlich mehr als 20° C und die gefühlte liegt bedingt durch die Strahlungswärme noch darüber. Selbst der ständig herrschende Wind ist bei Sonnenschein lau und hat keinerlei kühlende Wirkung.
Oben auf dem Lachalung La in 5.030 m Höhe angekommen, ist der Himmel bedeckt. Vielleicht weil ich es vergessen habe zu dieser Reise ein paar Bänder Gebetsfahnen mitzunehmen. Auf jedem zu Fuß oder per Fahrzeug erreichten Pass wurden bisher immer die hier unzählig flatternden Gebetsfahnen um eine weitere Fahnenreihe ergänzt. Om Mani Padme Hum!!!
Wir verlassen die Hauptroute und zweigen zur etwas verspäteten Mittagspause zum Tsokar-See (4.540 m) ab. An den Ufern diese Salzsees wird noch heute Speisesalz abgebaut.
Die letzte Herausforderung des Tages ist der Taglang La. Mit seinen 5.330 m ist er der zweithöchste befahrbare Pass der Welt.
In Upshi erreichen wir das Tal des Indus. Von hier geht es zügig auf der gut ausgebauten Straße nach Leh. Erinnerungen an meine Reise im September vergangenen Jahres: Thikse, Shey, Leh. Den Weg zum Hotel „Holiday Ladakh“ kenne ich noch sehr gut und kann unseren Fahrer dort hin dirigieren. Im Hotel bin ich beim Personal noch in Erinnerung geblieben. Herzlicher Begrüßung, Verteilung der Zimmer und die erste Etappe dieser Reise ist beendet.
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11. Tag - 10.07.2008
Erst um 08:30 haben wir uns zum Frühstück verabredet. Vom gestrigen Gewitter ist keine Spur übrig geblieben. Es scheint wieder ein herrlich sonniger Tag zu werden. Da ich Leh schon kenne, ziehe ich alleine los, während Lothar, Susanne, die Tobies ... mit Stenzing auf Sightseeing-Tour gehen. Auch hier, wie in Kathmandu, Bauboom: Abriss, Neubau. Der Um-/Neubau des Gebäudes in welchem die Büros von OVERLAND ESCAPE, Partner von LADAKH TRAVEL und HIMATREK untergebracht sind,ist noch nicht fertiggestellt. Man hat sich provisorisch im Rohbau eingerichtet.
Nach einem Streifzug durch die Altstadt und über die lokalen Märkte finde ich ein Geschäft mit typisch tibetischen Gebrauchsgegenständen. Gebetsfahnen stehen ganz oben auf meiner Einkaufsliste für die bevorstehende Trekking-Tour. Hiermit bin ich nun gut eingedeckt. Ansonsten entspricht das übrige Angebot in Leh dem in Kathmandu. Schmuck, Figuren Textilien, Teppiche und sonstige Handwerkkunst: Made in Nepal.
Zum Abschluss dieses Tages noch ein paar Worte zum Wetter: Den ganzen Tag knallt die Sonne herab. Die gefühlte Temperatur bei mindestens 30°C, aber die Luft ist ausgetrocknet, kein Fitzelchen Feuchtigkeit, somit auch kein durchgeschwitztes T-Shirt am Abend. Trotz der Höhe von 3.500 m bleibt es auch in der Nacht recht mild. | |||||||||
Strahlend blauer Himmel. Die Sonne scheint ungehindert durch die dünne Atmosphäre herab. Kurz oberhalb von Leh starten wir zur Wanderung in das Nachbartal. Bereits nach wenigen Höhenmetern liegt uns die grüne Oase Leh zu Füßen. Wir selbst stehen in einer trostlosen Steinwüste. Doch zwischen Granitfelsen, Geröll und Sand die kleinen Wunder der Natur. Kleine Blümchen, einzelne grüne Büsche, ein paar Salamander in Tarnfarbe, die nur schwer auf dem steinigen Pfad zu erkennen sind. Zwei Hirtinnen treiben eine Herde Schafe zu den kargen Weideplätzen hinauf. Wir nähern uns dem Grün von Sabu. Gelber Wüstensand steht im Kontrast zum satten Grün der Felder und Weiden. Den Hintergrund bildet die dunkelgraue Gebirgskette des Stockmassives.
Inmitten dieser üppig mit Bäumen bewachsenen und von einigen Bachläufen durchzogenen Oase liegt am Berghang die kleine Tashi-Gephel-Gompa. Das alte Kloster ist leider geschlossen, da sich am heutigen Feiertag (Freitag) Mönche und Bewohner im neu erbauten Kloster versammelt haben. Hier haben wir mehr Glück. Der Lama wird in den kommenden Tagen zum jährlichen Sommerfest erwartet. Zu diesen Feierlichkeiten haben die Mönche mit der Erstellung des Mandala aus buntem Sand begonnen. Dieses noch nicht fertig gestellte Werk dürfen wir bewundern.
Nachdem ich mir bereits gestern eine wohltuende Rücken-/Nackenmassage gegönnt hatte, lasse ich mich heute 1 ½ Stunden von Kopf bis Fuß für gerade mal 10 EUR von einem guten Masseur durchkneten. Anschließend geht es zum Barbier, deren Zunft in Nähe der alten Moschee liegt. Ohne Feilschen wird mir die Rasur für 20 Rupien (ca. 30 Cent) angeboten.
Trifft heute endlich Nachricht von daheim ein? Wieder Fehlanzeige! Per Zufall komme ich dahinter, dass eingehende Emails auf meiner internationalen HIMATREK-Adresse automatisch auf meine Adresse zu Hause weiter geleitet und im Posteingang gelöscht werden. Diese Regel hatte ich mit Govinda bei meiner Abreise aus Kathmandu Ende April vereinbart. Schreibt meine Tochter Tanja mir eine Nachricht, so schreibt sie sich selbst. Fehler erkannt, Änderung vorgenommen und Tanja wird informiert.
Im Laufe des Abends wird es merklich kühler und windiger. Da ich zum Abendessen noch unterwegs war, erfahre ich später von Klaus, Lothar und Tobi, die ich auf der Terrasse antreffe, dass wir morgen bereits um 6 Uhr nach Hemis zum Klosterfest aufbrechen werden. Frühstück um 5:30 Uhr. | |||||||||
13. Tag - 12.07.2008
5 Uhr, kein Strom, die Stirnlampe spendet genügend Licht zum Zähne putzen und zum Anziehen. Draußen ist alles grau in grau. In der Nacht hat es geregnet. Nach einigen Tagen schlüpfe ich deshalb in lange Jeans und festes Schuhwerk. Während der Fahrt nach Hemis tröpfelt es vor sich hin. Ab etwa 4.000 m sind die umliegenden Berge mit Puderzucker (Schnee) bestreut.
Mit 500 Mönchen ist Hemis das größte und wohl auch das reichste Kloster in Ladakh. Dort sind für uns bereits Plätze mit guter Sicht auf den Festivalplatz reserviert, denn die überwiegende Zahl der Besucher sind Touristen. Die Ränge füllen sich. Fotografen aus aller Herren Länder drängen schwer bewaffnet mit riesigen Kameras und Teleobjektiven in den Innenhof.
Endlich hat das Warten sein Ende. Gegen 10 Uhr eröffnen die Tröter mit ihren langen Hörnern das Fest. Die farbenprächtigen, religiösen Tänze beginnen. Bunte Gewänder und Masken bewegen und drehen sich zum für uns ungewohnten Klang tief brummender Hörner, Schellen und hell klingender Zimbeln. Die ritualen Darbietungen erzählen von Leben und Tod, dem Sieg des Guten über das Böse. Zur Auflockerung der Darbietungen mischen sich Spaßmacher unter die Darsteller, auch unter die Zuschauer, um ein paar Spenden einzusammeln.
Da auch nach der Mittagspause der Himmel seine Pforten nicht schließen mag, kehren wir am frühen Nachmittag zurück nach Leh. In Anbetracht der Wetterlage habe ich vorsorglich ein Regencape für die bevorstehende Trekkingtour gekauft. Endlich, nach der Umstellung des Posteingangs meiner Email-Adresse, treffen die lang erwarteten Nachrichten von zu Hause ein. Nun kann ich mich beruhigt für die kommenden Tage abmelden. | |||||||||
14. Tag - 13.07.2008 - siehe hierzu meinen Reisebericht 2007, 15. und 16. Tag -
Die Sachen für das Trekking sind schnell in der Reisetasche verstaut. Alle nicht benötigten Dinge bleiben im Koffer, der hier im Hotel deponiert wird. ... und die Sonne hat uns lieb! Entlang des Indus, der sich wie die Straße durch eine grandiose Sand- und Steinlandschaft windet erreichen wir Alchi mit seiner 1000 Jahre alten Tempelanlage. Die Tempel bewahren einige der wertvollsten Kunstschätze des westlichen Himalaya. Gegründet vom tibetischen Reformer Richen Zangpo lies dieser die Tempel von kaschmirischen Künstern ausschmücken. Hiervon zeugen u.a. die riesigen Statuen im dreigeschossigen Semtsek-Tempel und die hervorragend detailierten Wandmalerein und Standbilder.
Nach der Mittagsrast verlassen wir das Tal des Indus und zweigen in ein enges Seitental ab. Steil ragen die schroffen Felswände auf, durch die sich die schmale Straße hinauf windet. Als sich das Tal etwas weitet, befinden wir uns im Moon Valley mit seinen bizarren Auswaschungen. Gewaltige, urzeitliche Kreideablagerungen treten in den seltsamsten Formen zu Tage.
Wie im vergangenem Jahr beziehen wir Quartier im klösterlichen Gasthaus. Am späten Nachmittag steigen wir durch die Klosteranlage zum hoch gelegenem Chörten hinauf. Von hier haben wir einen herrlichen Rundblick über diese einmalige erodierte Felslandschaft. Inzwischen sind Regenwolken aufgezogen und die ersten Tropfen fallen, als wir ins Gasthaus zurück kehren. | |||||||||
Es regnet, auch das noch gleich zum Start des Trekking. Da die heutige Etappe nach Wanja recht kurz ist, bleibt nach dem Frühstück genug Zeit, das Hauptgebäude des Klosters mit seinem im ersten Stock befindlichen Gankhang, den Raum der zornigen Schutzgottheiten zu besichtigen. In der großen Versammlungshalle hält ein einsamer Mönch seine morgendliche Puja. Wir gesellen uns hinzu und bitten um besseres Wetter und unser Wunsch wird erfüllt. Als wir das Kloster verlassen, hat der Regen aufgehört und etwas später löst die Sonne die verbleibenden Wolken endgültig auf.
20 niedliche Esel stehen bereit, die unser Gepäck, Zelte, Küchenausrüstung und Verpflegung für die kommenden Tage tragen werden. 3 Eselkinder, deren langen Ohren schon voll ausgewachsen erscheinen, werden brav hinter ihren Müttern her trotten. Drei Eseltreiber sind für die Tiere verantwortlich. Neben Stenzing besteht unser Begleitteam noch aus 5 weiteren Personen. Nurboo als Guide-Assistent, dem nepalischen Koch Tulak mit seinen 3 Küchenhelfern Tsewang, Lobsang und Sajan.
Oberhalb von Wanla erhebt sich der Tempel Tschu Tschik Schal, der aus der gleichen Epoche wie die Tempelanlage von Alchi stammt. Dieses lohnende Ziel lassen wir uns nicht nehmen und unternehmen nach dem Nachmittagskaffee bzw. -tee mit Keksen einen Verdauungsspaziergang dort hinauf. Anschließend bummeln wir durch das Dorf. Eine Schnitzerei lädt zum Besuch ein. Wäre da nicht das Transportproblem, hätte ich eines der kunstvoll gearbeiteten Gebetstischchen gekauft.
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16. Tag - 15.07.2008
Iiih-aaah, Iiih-aaah. Im Stundentakt melden sich unsere kleinen vierbeinigen Helfer währen der Nacht. Es scheint, dass alle der 23 Esel sich einmal melden müssen: „Hallo ich bin noch da“. Lang ist der Weg. Durch die karge Landschaft zieht sich der Weg über mehr als 25 km dahin. Erst auf Asphalt, dann auf Schotter führt die Straße ständig leicht ansteigend am Yapola entlang zur Siedlung Phenjilla. Erbarmungslos brennt die fast senkrecht stehende Sonne auf uns herab. Schatten sucht man vergeblich. Entschädigt werden wir von der grandiosen Landschaft mit ihren zerklüften Felswänden. Zur Mittagspause flüchten wir in ein kleines Wäldchen am Ufer des Yapola. Endlich bleibt die Schotterstraße hinter uns zurück. Durch grüne Wiesen und Felder erreichen wir Phenjilla, durchschreiten das Dorf und erreichen nach etwa einer Stunde den Lagerplatz nahe Hinju (ca. 3.900 m).
In Reih und Glied stehen unsere Zelte auf einer kleinen Wiese direkt am Ufer. Es ist eine günstige Gelegenheit, hier im rauschendem Bach ein erfrischendes Bad zu nehmen. Die Eselchen weiden heute etwas abseits, so dass eine ungestörte Nacht bevorsteht. Zuvor serviert das Küchenteam, wie auch gestern, ein umfassendes mehrgängiges Menü. Zum Start die heiße Suppe, dann verschiedene Köstlichkeiten aus tibetischer und indischer Küche und schließlich die Nachspeise.
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17. Tag - 16.07.2008
Nach einem ausgiebigen Frühstück, werden die Trinkflaschen mit abgekochtem Wasser aufgefüllt. Das Gepäck ist schnell in den Trekkingtaschen verstaut und der Tagesrucksack mit dem von der Küche zubereitetem Lunchpaket und 2 l Getränk gepackt. Heute, nach der zweiten Zeltnacht, hat sich das Campingleben eingespielt. Nun sind gut 1.000 Höhenmeter zum Kongski La (4.920 m) zu bewältigen.
Wir stehen auf dem Höhepunkt unser Reise, kapp 5.000 m hoch. Zum Erstürmen nahe, erhebt sich das Massiv eines unbekannten schneebedeckten Gipfels. Weit in der Ferne, tief unten im Tal das Schotterbett des Baches, wo unser Lager stand. Zur wohlverdienten Brotzeit hole ich zur Überraschung aller Anwesenden den Schinken aus meinem Rucksack. In der dünnen Atmosphäre hat sich die Vakuumhülle aufgebläht. Dies erleichtert das Entpacken. Zum Glück hat irgendwer ein gescheites Messer zu Hand, um den Schinken mundgerecht aufschneiden zu können. Aber die redlich verdiente Pause hat ein Ende, denn vor uns liegt noch ein langer Abstieg hinunter nach Sumda Chenmo.
Der Weg zieht sich. Die Felsenformationen zeigen sich in allen denkbaren Farben, von dunkelrot über braun, ocker, gelb bis hin zum hellblauen türkis. „The united colours of Himalayan”. | |||||||||
Vom Rest des Schinkens und den restlichen Eiern haben Tulak und sein Küchenteam zum Frühstück ein deftiges Rührei zubereitet. Von nun an müssen wir auf Eierspeisen verzichten, denn diese sind der Hitze der vergangenen Tage zum Opfer gefallen. Wir erfreuen uns des strahlend blauen Himmels und der Tatsache, dass die heutige Etappe eine Stunde kürzer ausfallen wird, denn gestern mussten wir ja entsprechend länger unterwegs sein.
Bereits gestern hatten wir die in voller Blühte stehenden Dornenhecken am Wegesrand entdeckt. Heute zieren diese rosarot blühenden Himalaya-Rosen, der Name stammt von mir, den Weg. Im Auf und ab, geht es beständig tiefer das Tal hinunter. Da stehen wir nun am Bachlauf und vor uns ein steiler Berghang. Stenzing deutet hinauf, da geht es hoch. Das kann doch wohl nicht wahr sein! Sollte es doch heute eine kurze Etappe sein. Wie eine Perspektive täuschen kann, zeigt sich als wir eine Stunde später, pünktlich zur Mittagspause auf dem Lanak La (ca. 4.100 m) stehen. Vor dort geht es auf ebenem Weg recht schnell zum Dundunchen La Base Camp.
Da wir recht frühzeitig eintreffen, können wir noch den besten Platz für unser Lager aussuchen. Vergeblich suchen wir hingegen etwas Schatten. Die Sonne steht fast senkrecht und kein Lüftchen ist zu spüren. Im Zelt ist es zu warm. Nur die Dornenhecken, meine Himalaya-Rosen, spenden etwas Schatten. Spielen wir halt Dornröschen. Lothar hat inzwischen die Temperatur gemessen. Hier in 4.000 m Höhe beträgt die Lufttemperatur 30 °C. Auch des Nachts kühlt es kaum auf unter 15 °C ab. Am Nachmittag schieben sich ein paar Wolken vor die Sonne und die Temperatur wird angenehmer.
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19. Tag - 18.07.2008
Aufbruch zur letzten Etappe. Um 7 Uhr geht es los. Darüber, dass der Himmel dicht bewölkt ist, sind wir nicht einmal so unglücklich. Vor uns erhebt sich der Dundunchen La, dessen Höhe von 4.700 m zu überwinden ist. Lieber nehmen wir ein paar Regentropfen in Kauf, als die glühende Hitze der zurückliegenden Tage. Nur ganz kurz kommen die Regencapes zum Einsatz. Ich mag diese Plastik überhaupt nicht, denn darunter wird man durch Schwitzen genau so nass wie im heftigen Regenguß.
Durch eine farbenprächtige Felslandschaft mit stellenweise blühender Vegetation steigen wir 1.500 m ab. Sonne, Wolken und zwischendurch ein kräftiger Schauer, wechseln sich ab. Gegen 14 Uhr treffen wir in Chilling ein. Von hier kann man die Trekkingtour in 3 Tagen bis nach Stok fortsetzen. Für uns endet sie hier und nach 5 Tagen genießen wir das kühle Bier. Die Fahrzeuge zur Rückfahrt stehen bereit. In Leh wartet die Dusche.
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20. Tag - 19.07.2008
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Meine Mitreisenden fliegen bereits heute zurück nach Delhi, um von dort noch einen Ausflug nach Agra zu unternehmen. Ich bleibe lieber noch einen Tag in Leh, denn ich mag die schwüle Hitze in Indien und in Delhi sowieso nicht. So kann ich noch mal richtig ausschlafen und anschließend Leh genießen. Doch um 5.30 hämmert der Hotelboy an meine Tür: „Sir, Taxi is waiting“. Etwas schlaftrunkend mache ich ihm klar, dass ich erst morgen nach Delhi fliege. Zwecklos, nach 15 Minuten klopft es schon wieder. Dann ist wohl alles geklärt.
Nach dem Frühstück, starte ich zum Bummel durch Leh. Zwischendurch treffe ich mich mit Tundup, dem Manager von OVERLAND, am Abend schließlich mit Stenzing zum verabredeten Abschiedessen. In 2 Jahren möchte ich gerne wieder eine Tour durch Ladakh unternehmen. Diese Reise könnte „Das unbekannte Ladakh“ heißen.
22. Tag - 21.07.2008
Alle Wege nach Hause führen über Delhi. Die Zeit bis zum morgigem Rückflug „überlebe“ ich im Hotel „Park“.
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23. Tag - 22.07.2008
Pünktlich werde ich abgeholt und zum Hotel „Swati Delux“ gebracht, wo ich die 8 Agra-Ausflügler antreffe. Der Ausflug mit Besichtigung von Taj Mahal, dem Red Fort und der verlassenen Stadt Fatehpur Sikri hat sich gelohnt, wird mir von allen bestätigt. Mit dem wartenden Bus geht es zum Flughafen. Über Dubai fliegen wir nach Düsseldorf zurück. Pünktlich landen wir gegen 20 Uhr in der Heimat. Ein recht langer Tag geht zu Ende nachdem ich etwa 2 Stunden später wieder daheim bei Dorlis in Gelsenkirchen bin. Morgen kommen die Kinder und Enkel zu Besuch. Freuen sich doch die Kleinen ihren Opa Yeti wieder zu sehen. Doch ehrlich, nach dieser Reise bin ich glücklich wieder bei der Familie zu sein.
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In 1 ½ Wochen, am 1. August, wird Govinda (HIMATREK, Nepal) aus Kathmandu in Frankfurt eintreffen.
Am 1. Oktober werde ich wieder in Richtung Himalaya starten. |